Heizlüfter

Immer öfter werden Dunkelstrahler statt Heizlüfter genutzt, um große Räume kostengünstig beheizen zu können. Ihr Einsatz ist sicher, zuverlässig und benötigt weitaus weniger Energie als ein Heizlüfter. Doch wie funktioniert ein Dunkelstrahler und welche Vorteile hat er im direkten Vergleich zu einem Heizlüfter noch?

Was ist ein Dunkelstrahler?

Der Dunkelstrahler gehört im Gegensatz zu einem Heizlüfter mit zur Kategorie der Infrarotstrahler. Er wird stets dann eingesetzt, wenn sehr große Räume beheizt werden sollen. Dabei überzeugt der Dunkelstrahler mit seiner effektiven Energie- und Kostenminimierung, die ein Heizlüfter in dieser Form nicht leisten kann. Durch diesen Vorteil sind Dunkelstrahler häufig in der Tierhaltung, der Medizin oder auch in der Sauna zu finden. In der Regel werden sie an der Decke montiert und stellen so im Gegensatz zum Heizlüfter auch eine sehr platzsparende Möglichkeit der Wärmeerzeugung dar.

Wie ein Dunkelstrahler funktioniert

Indem ein Gemisch aus Luft und Flüssig- oder Erdgas verbrannt wird, erzeugt der Dunkelstrahler Wärme. Hierfür ist ein geschlossener Brenner nötig. Der Gasbrenner, der sich am Ende eines röhrenförmigen Gebildes befindet, erzeugt eine Flamme, die sich meist sehr weit in die Röhre ausweitet. Manche Modelle helfen der Ausbreitung der Flamme mit einem Ventilator nach, um die gesamte Länge des Dukelstrahlers erhitzen zu können. Die Ummantelung wird in der Regel aus Stahl gefertigt und erhitzt sich durch die heißen Gase. U-förmige platzierte Reflektoren im Inneren des Dunkelstrahlers geben diese Wärme an die Umgebung ab. Da die eigentliche Verbrennung nicht sichtbar ist, erhielt die Wärmequelle den charakteristischen Namen Dunkelstrahler.

Die Vorteile des Dunkelstrahlers gegenüber dem Heizlüfter

Wird ein Dunkelstrahler verwendet, so senkt er die Temperatur in einer großen Halle um bis zu drei Grad Celsius unter die von dem menschlichen Körper gefühlte Temperatur. Allerdings hat ein Dunkelstrahler im Vergleich zum Heizlüfter andere positive Auswirkungen. Zum einen entsteht bei einem Dunkelstrahler nicht das für einen Heizlüfter typische Wärmekissen, das sich direkt unter der Decke befindet. Auch kommt es nicht zu Zugluft oder größerer Staubbildung. Ein Dunkelstrahler senkt so im direkten Vergleich mit dem Heizlüfter das Allergierisiko. Zusätzlich werden die Heizkosten um bis zu fünfzig Prozent verringert.

Werden Heizlüfter und Dunkelstrahler miteinander verglichen, wird schnell deutlich, dass ein Dunkelstrahler zwar keine hohe Wärme erzeugt, dafür sind sie aufgrund ihrer Länge jedoch in der Lage, mit nur einem Gerät eine große Strahlungsfläche abzudecken. Die Wärme von einem Heizlüfter wiederum verteilt sich mitunter nur schwerfällig und benötigt weitaus mehr Energie, um die gleiche Größe an Fläche zu erhitzen. Durch die geringe Oberflächentemperatur ist es möglich, Dunkelstrahler auch in sehr niedrigen Hallen einzusetzen. Die Deckenhöhe muss jedoch bei mindestens vier Metern liegen.

Eine bessere Optik

Ein weiterer Vorteil des Dunkelstrahlers im direkten Vergleich mit einem Heizlüfter ist, dass der Dunkelstrahler sich weitaus besser ins Gesamtbild der Halle einfügt und an der Decke hängend kaum Platz wegnimmt. Ein Heizlüfter wird oftmals als weitaus störender empfunden. Wenn auch Sie sich durch die Vorteile gegenüber einem Heizlüfter für einen Dunkelstrahler interessieren, so zögern Sie nicht, sich ein individuelles Angebot erstellen zu lassen.